Greift hier der TS?

für Equiden in Gefahr

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caspa
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Greift hier der TS?

Beitragvon caspa » 16.01.2008, 19:48

Ich muß mal fix ne Frage von einer Bekannt an Euch weiterleiten. Wie seht Ihr das?
-----------
Aber mal was anderes: wenn jemand seine Pferde von Okt - April/Mai NUR in einer dunklen stinkigen Scheune stehen läßt, ohne jegliche weitere Bewegung, in zu kleinen Boxen, nur mit Wasser, Heu und Stroh versorgt und ab und an Müsli. Kann man dann über den Tierschutz ggf was erreichen??? Ich meine gut genährt sind sie ja, aber haben halt keinerlei Bewegung.
Ich habe gelernt...
Leid zu ertragen,
Schmerzen zu verbergen
und mit Tränen in den Augen zu lachen...

...nur um den anderen zu zeigen,
dass es mir ''Gut''geht
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juna
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Beitragvon juna » 16.01.2008, 21:42

Ich glaub nicht,... aber der Versuch ist es wert. Einfach mal beim zuständigen VetAmt anrufen und die Situation schildern.
Keep "KUH"l!
juna

caspa
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Beitragvon caspa » 16.01.2008, 21:44

Ja, das habe ich auch gesagt. Wobei es ja in "Sachen Pferdehaltung" einige Änderungen geben sollte.

Dann ist wohl auch fix die Ausrede: sie werden doch morgens geritten...
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anonyma
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Beitragvon anonyma » 16.01.2008, 22:05

Hallo
es gibt die Möglichkeit an den Amtstierarzt zu gehen. Dafür muss aber bewiesen sein, dass die Tiere wirklich nicht rauskommen.
DH am besten mit mehreren Personen mal den Stall zwei Tage durchgehend (auch mal ne halbe Nacht, am besten jedoch die ganze Nacht, damit er nicht behaupten kann: sie waren nachts draussen) "überwachen" und Protokoll führen (wann Futter, wann raus,....) - dieses an den ATA geben und dazu stehen.
Pferde sind Lauftiere und müssen sich wenigstens einmal am Tag bewegen können. Ein anständiger ATA reagiert da - wenn nicht - Druck mit Tierschutzverein zusammen machen - wenn alles nichts nützt - Vorgesetzten rausfinden - Beschwerde einreichen.
Aber normalerweise sollte bei bewiesenem Nichtrauskommen der ATA reagieren.
Gruss
Trixi

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Beitragvon Ginge(r) » 17.01.2008, 11:58

Das TSchG schreibt im Abschnitt "Tierhaltung" (u.a.) vor:

§ 2

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen
ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,

2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so
einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden
zugefügt werden


Einem Lauf- und Herdentier über mehrere Monate so räumlich beengte und sozial beschränkende Lebensbedingungen zuzumuten ist demnach *eigentlich* ein ziemlich klarer Verstoß gegen diesen Paragraph - das wären viele teils immernoch durchaus übliche andere Haltungen (wie etwa 23h Boxenknast + 1h Sklavendienst täglich) aber *streng genommen* auch :? inwieweit das Vet Amt in so einem Fall einschreitet, wird wie so oft vom zuständigen ATA abhängen :? melden würde ich das unbedingt - und zwar möglichst persönlich und wie schon von der Trixi angesprochen am besten gleich mit Beweisen und Zeugen.
LG Ginger

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Beitragvon Ginge(r) » 17.01.2008, 11:59

PS: um welchen Kreis geht es denn?


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