@ Katinka: Jessy

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snow
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@ Katinka: Jessy

Beitragvon snow » 12.10.2007, 07:57

Katinka hat geschrieben:Wie erkläre ich mir dann, dass meine Jessie schon mit einem halben Jahr ihren ersten Reheschub bekam? Da hat sie noch bei ihrer Mama getrunken!


Ich glaube Jessie ist schon als Einzelfall zu betrachten. Evtl. hat sie von Geburt an IR?!? Wie wird Jessie denn jetzt gehalten? Mittlerweile ist sie doch frei von Schüben, oder?
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Beitragvon Katinka » 12.10.2007, 08:56

Also Jessie hatte jahrelang immer wieder kleine Abzesse. Wir wissen nicht genau, ob da dann auch noch leichte Schübe dabei waren - oder wegen der Überlastung... aber seit sie mit 3 Jahren nach der Hufwandresektion auf Sägespäne umgestellt wurde, ging es eigentlich jahrelang ganz gut...vor 2 Jahren ging es dann extrem mit Abzessen los und keiner konnte uns sagen, warum, denn ihre Hufe sahen ja mittlerweile fast perfekt aus. An der Haltung hatte sich nichts geändert (wir hatten nur eine neue Wiese zugeteilt bekommen) und wir waren verzweifelt. Jetzt weiß ich, dass das neue Weidestück frisch angelegt also eingesät war. Das war wohl zuviel des Guten. Jetzt ist sie auf einem Sandpaddock und hat wieder stundenweise Zugang zu Pferdeweiden (die es schon seit Jahren sind) - und vor allem einen sehr guten Hufpfleger. Zwar hat sie trotzdem hin und wieder nen Abzess, aber der Hufpfleger ist guter Dinge. Achja, sie ist auch auf Thyroxin.

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Beitragvon snow » 12.10.2007, 11:07

Dann hoffe ich, dass sie weiterhin keine Probleme bekommt.

Bezüglich Schilddrüsenfunktion/Hufrehe habe ich grad kürzlich im Hufrehe-Forum einen interessanten Beitrag gelesen. Vielleicht interessiert es dich ja auch (besonders der letzte Beitrag von Diskutier, nachdem es da keinen Zusammenhang geben soll, aber lies selber). Ich hab das jetzt erstmal nur so zur Kenntnis genommen. Habe mich noch nicht weiter mit der Schilddrüsenfunktion bei Pferden beschäftigt. So, hier nun aber der Link:

http://www.iphpbb.com/board/ftopic-4653 ... 7-909.html
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Beitragvon Katinka » 12.10.2007, 20:16

Na, da sollte sie sich aber mal besser informieren. Die Studien, auf die sie sich beruft, sind veraltet. Aber die Ansichten von Diskutier teile ich sowieso nicht, vielleicht bin ich bei ihr sowieso abgeneigt, etwas zu glauben... :wink:

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Beitragvon snow » 12.10.2007, 20:37

Über DiskuTier mag man denken, wie man will, darum soll es hier jetzt auch bitte nicht gehen. Ich stehe ihr auch kritisch gegenüber und selber denken ist immer besser, nachdenken noch viel besser, aber es ist dann ja auch nicht schlimm, wenn man zum gleichen Ergebnis kommt, wie jemand, den man evtl. nicht mag.

Aber wie gesagt, das ist off-topic und braucht hier nicht weiter ausgeführt werden.

Ging mir um das Thema an sich, weil ich mich in die Richtung eben noch so gar nicht weiter informiert habe.

Was ich jetzt aber nicht sehe ist, wo die Studien, auf die sie sich beruft, veraltet sind?!? Sie bezieht sich zumindest in dem von mir verlinkten Thread doch gar nicht auf bestimmte Studien. Wenn du da mehr Infos hast, würde mich das interessieren, also evtl. neuere Studien bzw. auch ältere und neuere im Vergleich.
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Beitragvon juna » 13.10.2007, 06:56

Nur mal so rein logisch gesehen, würde es mich wundern, wenn da kein Zusammenhang bestünde.
Die Unterfunktionder SD führt i.d.R. unbehandelt zu massivem Überbergewicht! Dieses kann man dann weder durch Sport, noch durch Diät beeinflussen. Ich bin selbst betroffen, es ist tatsächlich so. Ohne Medis könnte ich hungern und wäre dennoch rund!
Nur die Regulierung der SD-Hormone kann Abhilfe schaffen, dann kombiniert mit Sport und Diät dann um so schneller.
Warum Übergewicht zu Hufrehe führen kann, wissen wir ja ;-)
Daher würde ich mein Hufrehetier, was schon vom Gras ansehen dick zu werden scheint, immer auf eine SD- Störung untersuchen lassen.
Bei Finchen kann ich davon ausgehen, dass ihre Hufrehe nicht darauf basiert, bei ihr sieht man die Erfolge von Diät und Sport sofort, auch wenn ich es mal zu gut meine, legtsie merklich wieder zu.
Keep "KUH"l!
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Beitragvon Katinka » 13.10.2007, 08:36

Ich hab immer ein Problem... ich vergesse Namen kaum dass ich sie gehört habe. Gesa hatte mir das mit der Schilddrüse und Inakkzeptanz in Deutschland ganz genau erklärt. Sie hatte schon ihre Doktorarbeit darüber geschrieben und hat es zu ihrem Spezialgebiet erklärt, seit sie beschlossen hatte, Tiermedizin zu studieren. Sie ist regelmäßig auf Fortbildungslehrgängen - in allen möglichen Ländern. Da sie dann ins Fachsimpeln kam, hatte ich teilweise Probleme ihr zu folgen :oops: . Ich sollte sie wirklich mal bitten, mir Literaturempfehlungen auszusprechen. Jedenfalls nannte sie einen bestimmten Namen bzgl. Schilddrüsenfunktion beim Pferd. Ein Mann, der "die Wissenschaft um Jahre zurückgeworfen hat...seither glaubt die Mehrheit der Menschen, dass es bei Pferden quasi gar keine Schilddrüse gibt..." Es gibt hierzulande genügend Studien, die angeblich belegen, dass beim Pferd die Schilddrüse anders funktioniert als bei anderen Lebewesen bzw. keinerlei Auswirkung auf den Stoffwechsel hätte. Völliger Quatsch, völlig veraltet, sagt Gesa. Ich selber hatte noch keine Zeit unter amerikanischen Seiten im Netz zu suchen - denn sie meinte, dass man da in den USA gsd auf einem ganz anderen Stand sei.
Ich muss auch täglich mein Eferox 150 nehmen, sonst wäre ich bald ein fetter Klops! Und nicht nur das: wenn der Stoffwechsel nimmer funktioniert, funktioniert bald gar nix mehr. Finde ich selbst völlig logisch. Nicht jeder Mensch oder jedes Tier hat dieselben Schwachstellen. Beim einen versagt zuerst dies, beim anderen das. Es gibt eine größere Auswahl an Stoffwechselerkrankungen - warum soll das nicht im Endeffekt eine Rehe sein? Momentan kann ich es selber nur hoffen und vermuten - aber wolln wir mal sehen: Heidi hatte keinen Schub mehr seit sie Thyroxin bekommt. Sollte sie auch weiterhin keinen bekommen, wäre das für mich schon mal ein Anfang, der Geschichte noch mehr Glauben zu schenken.


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