@ Katinka: Heidi - Hufrehe

Alles zum Thema Hufrehe, ECS, EMS

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Ginge(r)
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Beitragvon Ginge(r) » 05.10.2007, 00:18

Das sieht ja echt heftig aus :shock: :shock: und hört sich nach nem ziemlichen Drama an :-( hoffentlich kommt deine Heidi bald wieder auf die Füße - knuddel sie bitte mal ganz vorsichtig von mir!
LG Ginger

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snow
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Beitragvon snow » 05.10.2007, 13:34

Da schließe ich mich Ginger erstmal an...

Die Hufe sehen vor dem Beschlagen wirklich schlimm aus! Kein Wunder, dass sie da ein "mechanisches" Problem bekommt. Dafür braucht man aber keine RB, um das festzustellen (wobei RB jetzt schon auch ziemlich wichtig waren). Es ist klar, dass ein Pony mit solchen Hufen nicht laufen kann. Was hattest du da für einen Schmied dran? Ich hoffe nicht denselben, wie den der jetzt die Eisen drauf gemacht hat, denn das sieht soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann recht vernünftig aus. Ein Bild von unten wäre auch noch nett. Hat sie eine Platte unter bekommen? Wie läuft Madame jetzt? Hoffentlich besser.

Bei den Hufen vor dem Beschlagen ist einiges im Argen, was sowohl die TÄ als auch ein kompetenter Schmied hätte sehen müssen und dich darauf hinweisen müssen. Mit solchen Hufen kann und sollte kein Pferd laufen und ich mein damit jetzt nicht das "schwarze" Loch, wo sie ein Hufabzess hatte.

Wann war noch mal der letzte Reheschub? Nach den Rillen zu urteilen, ist das doch so ca. 3-4 Monate erst her, oder?

Ich hoffe, du nimmst mir meine deutlichen Worte nicht übel. Ich weiß ja auch, dass es bei dir in der Gegend anscheinend nicht so einfach ist mit Hufschmieden.

Wie gesagt, der Beschlag jetzt sieht recht vernünftig aus. Mit dem nächsten Termin würde ich allerdings nicht lange warten. Die Eisen sollten max. 5 Wochen drauf bleiben, 4 Wochen ist wahrscheinlich ideal. Dann noch mal drauf oder aber mit einer vernünftigen (wirklich vernünftigen) Barhuf-Behandlung weitermachen.

Denk bitte dran, dass es jetzt noch mind. 1 Jahr dauert, bis der Huf wieder in guter Qualität und gerade nachwächst. Das aber auch nur bei guter Pflege und kurzem Hufbearbeitungsintervallen und natürlich weiterhin eine vernünftige Diät.
lg, snow

Katinka
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Beitragvon Katinka » 05.10.2007, 15:33

So, hier erst mal ein Bild von unten.

Bild

Hab vergessen abzuputzen vor lauter Hektik - war das ein Riesenzirkus! HS war pünklich 14 Uhr da, hat alles vorbereitet und mit Raspeln angefangen - 20 min später die TA-Assistentin da. Wurde hergefahren von ner Kollegin, die wieder abrauschte. Hatte nur ein paar Nädelchen im Gepäck und ein Fläschen für ne Leitungsanästhesie. Heidi hat sowieso ne Phobie vorm Spritzen. Nachdem links nach dem zehnten Versuch und genausovielen verbogenen Nadeln endlich ein bisschen was von dem Zeugs drinnen war, konnte sie nun besonders gut hüpfen. Sie war total in Panik, war echt nimmer schön. Liess sich dann auch nirgends mehr anfassen, hat nur noch die Augen gerollt...Schließlich haben sie die Nasenbremse ausgepackt. Ich sagte, dass jetzt bei Heidi langsam der Ofen aus ist, die Bremse wird auch nix bringen, wir sollten es besser bleibenlassen oder sedieren. Ach was, Bremse klappt immer. TÄ hing am Seil, ich an der Kette, Sabine hatte Bremse in der Hand und drehte das Ohr runter, Hufschmied hielt den Huf und TÄ versuchte dann auf 3 die Nadel zu setzen. Dann gings kurz rund, Heidi senkrechter als senkrecht in die Luft, alle purzeln rum, Heidi schließlich auch auf den Rücken geknallt, indem sie über mich drüberrollte (sonst wär sie mit dem Kreuz gegen den Türrahmen!). Mein Oberschenkel hat ein bisschen was abgekriegt und mein Fuss ein bisschen mehr (sieht heute lustig aus, passt auch in keinen Schuh mehr...grins...).
Jedenfalls hab ich daraufhin die Bremse runtergerissen und gesagt, dass ich ja auch nicht grad zimperlich bin, aber jetzt reichts. Jahrelang hatten wir an Heidi gearbeitet, dass sie ihre ersten schlechten HS-Erfahrungen geschluckt hatte (Theater auf dem Bock, verdroschen worden, 2 Männer am Seil, locker mit beiden fertiggeworden, die sie dann fertiggemacht haben) - nun hat sie nicht mal mehr den Fuss anfassen lassen...
Sabine hat schließlich die TÄ ins Auto gepackt und in die Praxis gefahren, damit sie ein Sedativum holen kann. Ich meinte dann, dass es beim ersten Versuch sitzen muss - dann ist Schluß. Gsd hats dann auch geklappt und Heidi hat die restliche Bearbeitung verschlafen. Es musste nun ruckzuck gehen und obwohl sie ne ordentliche Dosis verpasst bekommen hatte, war sie bei den Hinterfüßen schon wieder halb da...

Die TÄ meinte übrigens, dass nur durch eine Resektion dieser Keil mit dem toten Horn restlos beseitigt werden kann. Durch den Beschlag wird nur das Laufen erleichtert und das in Form bringen ermöglicht, heilen tut nix. Deshalb ist sie auch der Meinung, dass die Eisen für immer draufbleiben müssten - im Gegensatz zu Gesa (also meine Haupt-TÄ), die meint, dass sie nach nem Jahr wieder wegkönnen (ist eine Eisengegnerin, wie ich). Ich meinte, ist das nicht so, dass es von oben wieder gesund nachwächst und das schwarze Zeugs unten ja rauswächst und weggeraspelt wird, wie ein Bluterguß unterm Fingernagel? Sie meinte, nein, es sei eher wie eine Warze, die immer weiter reintreibt, ausser man macht sie raus... ??? Und ich hatte gehofft, dass wir durch den Beschlag wieder gesunde Hufe kriegen...seufz...

Also, dann noch dazu: nein, es ist ein anderer Hufschmied. Meiner war, wie ich jetzt nach 12 Jahren erkannt habe, nix für Barhufpferde. Er hat auch immer gemault, dass er Jessie ausschneiden musste, wo doch so Rehekrüppel eh keine Lebensberechtigung haben, weil rausgeschmissenes Geld. Naja, ich hatte ja schon geschrieben, dass meine Versuche, einen anderen bezahlbaren HS zu finden, noch mehr in die Hosen gegangen sind. Der Hufpfleger, den Jessie jetzt hat, arbeitet nach Biernat. Ich denke, er ist zwar sehr viel besser als mein EX-HS, aber mein jetziger HS ist auch nicht ohne. Er muss zwar noch einiges lernen (wir haben festgestellt, dass er sich mit Rotation vs. Senkung noch nicht grad auskennt) - aber ansonsten hatte er vernünftige Ansichten. Auch ist er stolz darauf, Rehepferde zu behandeln und wieder "hinzukriegen". Er hat sich auch gegen die TA-Assistentin durchgesetzt, die für Keile plädierte. Er hat ihr dann erklärt, dass er ja das Hufbein wieder in die richtige Lage bringen möchte, und ein Keil würde da genau dagegenarbeiten. Die beiden fanden sich sehr sympathisch und ich konnte sie überzeugen, demnächst mehr zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen. Sie haben Telefonnummern ausgetauscht! Und nächstes Mal wird Heidi gleich sediert! Ich vermute, dass wir ein paar Monate brauchen werden, bis sie beim HS wieder Hufe gibt, geschweige denn auf einen Bock geht!

Achja, und die meinten beide, dass Heidi jetzt womöglich erst mal Schmerzen haben könnte wegen dem Gegendruck der Platte (und des Silikons) aufs Hufbein - aber Heidi ist heut schon wieder flott unterwegs. Ich hab die Fohlen aufs Paddock geführt und wollt Heidi wie immer das Tor vor der Nase zumachen, da war sie schon durch und als erste draussen - unter dem Motto "nix gibts, ab heut bin ich wieder mit von der Partie" :) Es wird natürlich noch ein paar Tage dauern, bis sie wieder auf einen größeren Platz dürfen...

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Beitragvon Katinka » 05.10.2007, 15:45

Ich hab jetzt hier nochmal nachgelesen - Heidi hatte Ende April bis Anfang Mai das letzte Mal was. Dann hatten wir leider zweimal Futter sprich Heuumstellungen, aber sonst war seither nichts mehr (bis auf den Abzeß hinten im August, der gsd nix größeres geworden war).

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Beitragvon Katinka » 05.10.2007, 15:56

Und nochmal ich wegen dem Equistro Kerabol: es kostet der Liter 51,33 - kleinere Rassen wie Shetties und Isländer erhalten "ein Viertel der oben angegebenen Menge" und das waren 10 ml täglich. Das heißt, wenn ich in 4 Tagen 10 ml verbrauche, reicht so ne Flasche 400 Tage, oder? :oops: Das Hufvital kostet bei Atcom (25 kg) 199 Euro und da müssen 120 g tgl verfüttert werden. So über den Dauen gepeilt reicht dann der Sack weniger als 250 Tage... aber korrigiert mich, wenn ich mal wieder falsch rechne... :) ist bei mir so üblich...kicher...
Wegen dem anderen Atcom Produkt (Alergo Vital) hab ich mich noch nicht informiert inwieweit es was für Heidi wäre! Ich guck aber mal nach und meld mich dann bei dir snow!

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Beitragvon snow » 05.10.2007, 18:17

Von unten sieht es doch auch anständig aus :)

Viele TÄ sind der Meinung, dass bei einer HB-Absenkung das Pferd ein Leben lang Eisen tragen muss. Das ist auch schön einfach und das Pferd ist dadurch nutzbar und für den TA ist das Thema damit beendet. Eine Absenkung ist tatsächlich nur sehr schwer wieder rückgängig zu machen, in vielen Fällen auch unmöglich. Aber man sollte da immer den Einzelfall betrachten und Shetties sind ja zäh, den ist einiges zuzutrauen :wink: Wichtig ist halt nur eine wirklich gute Hufbearbeitung (aber ich wiederhole mich :oops: ).

Schön, wenn dein HS sich mit dem Thema befassen möchte. Hast du ihm die Equivet-Seiten schon empfohlen? Vielleicht hast du ja die Möglichkeit ihm da gut zuzuarbeiten und selbst mit Informationen zu versorgen bzw. deine Infos aus dem Netz mit ihm auszutauschen. Die HS die ich so kenne, sind nämlich selten im Netz und einige halten es ja auch nicht mal für nötig, sich überhaupt weiterzubilden :?

Also, ich würde das ganze auch nicht so pessimistisch sehen und denke, dass ihr wieder ohne Eisen auskommt.

Das Allergo-Vital wurde auf Basis des Huf-Vitals entwickelt nur eben ohne Melasse und so ein Zeugs. Aber schau ruhig selbst mal. Die Dosierung von 120 gr täglich ist aber glaube ich für ein Großpferd, also bekommt ein Shetty höchstens 1/3.

Und noch ein Tipp: Bei dir gibt sie die Hufe gut? Übe doch in den nächsten Wochen schon mal das "nageln", also immer mal wieder mit dem Hufauskratzer von unten gegen die Eisen hauen, so dass es ein ordentliches Geräusch macht. Bei Namira hat das damals was gebracht, aber ich glaube deine Heidi ist wohl noch mal ein anderes Kaliber. Trotzdem schadet die Übung nicht und ist beim täglichen Hufeauskratzen ohne großen Mehraufwand durchzuführen. Ebenso das Bein ab und zu mal nach vorne zu ziehen.

Woher hast du die kleine Maus eigentlich, dass sie so schlechte Erfahrungen machen musste?
lg, snow

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Beitragvon juna » 05.10.2007, 18:47

Finchen hat sich beim Nageln auch wie "irre" verhalten, das müssen mit jedem Schlag schlimme Schmerzen gewesen sein, denn gerade Finchen ist ja ansonsten ein "Lamm".
Mit dem Hufkratzer gegenhauen kann man bei einem gesunden Huf ja zu Übungszwecken machen, meinem Rehetier würde ich das nicht zumuten.
Es ist ja keine Spinnerei vom Pferd, sondern schlichtweg Angst und Schmerz.
Ich werde Finchen das NIE wieder antun! Es hat über ein Jahr gedauert, bis das Hufhorn ordentlich runtergewachsen war.
Allerdings war das Ergebnis letztendlich super!
Sie hatte ne Rotation, keine Senkung. Die ist nach ein paar Monaten Reheeisen, Diät und Schonung wieder komplett zurückgegangen.
Ich drück`Dir die Daumen, dass es bei Heidi auch so gut klappt!
Es gibt auch ein Sedativum, was Du Heidi oral verabreichen kannst. Vetranquil heißt das, die Dose liegt bei etwa 25€ und reicht recht lang.
In wie weit das mit der Hufrehe "verträglich" ist, solltest Du aber vorher Gesa fragen, das weiß ich nämlich nicht.
Keep "KUH"l!
juna

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Beitragvon snow » 09.10.2007, 13:21

Finchen hast du ja auch im akuten Schub beschlagen lassen, wenn ich mich erinnere. Das macht schon einen Unterschied. Heidis Schub ist ja schon ein paar Monate her. Bei Namira war es ebenfalls ein paar Monate her und die hat eindeutig rumgesponnen. Es war ihr unangenehm, ja, aber schmerzen hatte sie dabei mit Sicherheit nicht. Durch das klopfen üben wurde es zum nächsten mal dann ja auch deutlich besser.

Aber ist wohl auch egal, denn Heidi hat ja wohl schon generell überhaupt ein Problem mit Schmieden :( , da hilft vermutlich das klopfen üben ohnehin nicht viel, weil der Schmied ja erstmal überhaupt an den Huf kommen muss.

Das Vetranquil hat Namira übrigens während ihrer akuten Phase über 10 Tage lang bekommen, damit sie sich trotz Schmerzmittel ruhig verhält. Also müsste es eigentlich bei Rehe keine Probleme geben. Sie wurde davon allerdings nicht so ruhig, dass man hätte alles mit ihr machen können :wink: .
lg, snow

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Beitragvon juna » 09.10.2007, 16:38

Bei Finchen wurde erst 2 Monate nach der Hufrehediagnose genagelt (davor wurde mit Kunsthorn gearbeitet), die Diagnose wurde erst nach über einem Monat gestellt *grummel*
:arrow: ca. 3 Monate nach Ausbruch und es tat ihr dennoch höllisch weh.
Sie würde nach dieser Erfahrung aber eh nie wieder diesen Schmied ranlassen. Mit der Hufpflegerin ist sie glücklich.
Keep "KUH"l!

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Beitragvon Katinka » 09.10.2007, 18:27

Heidis größtes Problem sind die Spritzen! Deswegen hat sie so riesiges Theater gemacht. Sie wollte sich partout nicht in das Vorderfußwurzelgelenk spritzen lassen. Dann hat der Schmied es zwischenrein versucht, sie ohne Betäubung auf den Bock zu bekommen. Aber sie war ja schon so durch den Wind, dass das echt der falsche Weg war! Bock ist ja das zweite Übel nach Spritzen. Da ist sie dann wirklich vollends von der Socke gewesen :cry: . Ich selber kann eigentlich alles bei ihr machen. Allerdings lege ich den Vorderfuß auf meinen Oberschenkel beim Raspeln anstelle auf einen Bock. Das geht dann auch immer prima. Aber so wies aussieht, muss ich mir doch noch so ein Ding organisieren...seufz...der HS meint, das man sonst die Wände nicht ordentlich bearbeiten kann...

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Beitragvon snow » 10.10.2007, 08:53

Tja, da hat er recht. Ich benutze übrigens einen alten Sonnenschirm-Ständer als Hufbock. Hast du nicht evtl. auch irgendetwas ähnliches zum üben? Meistens findet sich sowas in jedem Haushalt oder Gerätekeller :wink:

Ich kenne übrigens auch noch mehrere Shetties, die sich nicht vernünftig beschlagen lassen. Eine davon hätte auch fast den Schmied auf dem Gewissen gehabt. Und die hatte bestimmt keine Schmerzen, zumindest hat sie keine Hufrehe gehabt und es gab auch sonst keinen ersichtlichen Grund, warum sie sich so aufgeführt hat. Die ist dann aber auch nicht häufig beschlagen worden, weil es einfach zu gefährlich war.
lg, snow

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Beitragvon Ginge(r) » 17.10.2007, 15:25

Ich hatte die Story zwar schon im groben gehört, aber mir ist jetzt beim lesen trotzdem nochmal ganz anders geworden :-( was für ein Stress, die arme kleine Maus :-( ich hoffe sie steckt es ganz gut weg und wünsch euch beiden gute Erholung!
LG Ginger

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Beitragvon snow » 06.11.2007, 07:45

Ist ja nun fast 4 Wochen her, wenn ich richtig gerechnet habe... wie sieht es denn bei euch jetzt aus?
lg, snow

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Beitragvon Katinka » 06.11.2007, 18:38

Auch wenns schon wieder etwas älter ist (hab 3 Tage nach dem HS gefilmt), hier ein link zu einem kurzen Video, wie Heidi nach Hause "klappert". Es hört sich sooo süß an, wenn die Hüfchen klack, klack machen. Leider ist es ohne Ton. Bei mir ruckelt und zuckelt die Wiedergabe leider so, dass man nicht erkennen kann, wie schön sie da schon lief. Mittlerweile läuft sie noch besser, auch hinten wieder völlig normal - nur wenn ein harter Hubbel von unten vorne reindrückt, merkt man noch, dass es natürlich nicht plötzlich völlig verheilt sein kann! HS hat sie sich gestern angeguckt, weil ich wissen wollte, ob er nicht wieder ran muss. Erstaunlicherweise ist recht wenig nachgewachsen. Denk mal, in spätestens 2 Wochen sollten wir trotzdem wieder ran... hab jetzt schon die Hosen voll.
Also, guckst du hier:

http://www.tofus.de/upload/heidi/heidi.html

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Beitragvon snow » 07.11.2007, 19:02

Uiui, also schön läuft sie da wirklich nicht, aber ich weiß ja nicht, wie sie vorher ohne Beschläge gelaufen ist :? .

Bis wieder alles "normal" ist vergeht ja nun ohnehin je nach Wachstum der Hufe ca. 1-1,5 Jahre. Da solltest du echt aufpassen, dass sie nicht noch mal einen Schub bekommt. Bei dem Grad der Rotation wäre ich aber auch ohnehin vorsichtig mit jeglicher Bewegung. Mir wäre die Gefahr der Nachrotation viel zu groß. Das Hufbein kann ja jetzt erst wieder anfangen sich langsam in die richtige Lage zu bringen bzw. die Hufwand hat ja jetzt erst die Möglichkeit am Hufbein herunter zu wachsen. Bei der Fehlbearbeitung der Hufe davor, war das ja nicht möglich und hat sicherlich zur Verschlimmerung der Situation beigetragen. Nur muss sich das ganze ja jetzt auch erst mal "festigen".

Naja und jetzt mach ich mich bestimmt wieder unbeliebt, aber sie trägt da ja auch noch einige Fettpolster an der Schulter und auf der Kruppe/Popo mit sich rum. Auch wenn Shetties von mir aus "rund" aussehen dürfen, sollte man die Fettpolster nicht so deutlich sehen können, zumal sie mir auch typmäßig eher nach einem Sportshetty kommt, die eigentlich eher wie kleine Vollblüter aussehen sollten. Aber aus welcher Linie sie da stammt weißt du vermutlich nicht, oder?
lg, snow


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