Arthrose

Über Krankheiten und Handicaps bei Equiden

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juna
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Arthrose

Beitragvon juna » 30.10.2008, 08:26

Suli geht es seit gestern Abend schlechter :(
Sie ist zwar grundsätzlich fröhlich drauf, mag aber nicht so gern gehen und lahmt auch deutlicher als sonst. Sie verlagerte gestern ständig das Gewicht von einem Vorderbein auf das andere.
Nun weiß ich nicht weiter :(
Erstmal hab ich ihr wieder entzündungshemmende Schmerzmittel verabreicht. Aber eine Lösung ist das ja nicht...
Wen sollte hinzuziehen? TA, Chiropraktiker oder HP?
Ich hätte gern Kontrollröntgenbilder, um sicher zu gehen, dass der Lahmheitsgrund tatsächlich ihre Arthrose ist. Der behandelnde TA hält das für unnötig, er hatte sie bei der Vorbesitzerin bereits in Behandlung, es gibt bereits Röntgenbilder und darauf ist deutlich Schale zu erkennen. Außerdem mahnte er mehrfach an, dass das Röntgenresultat eventuell dramatischer interpretiert werden würde, weil die Stute nun einmal gerade nur schlecht gehen könne, die eigentliche Ursache dafür aber im Übergewicht zu finden sei.

Zusatzfuttermittel gegen Arthrose bekommt sie noch nicht, laut TA enthalten viele dieser Präparate zuviel Zucker und er rechnet bei ihr damit, dass jedes bisschen zuviel eine Hufrehe auslösen könnte.

Habt ihr Erfahrungen mit Zeel? Das wurde mir von einer THP empfohlen.
Dann tendiere ich noch zu Ingwer und/oder Teufelskralle.

Sonst noch Ideen?
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kleinespony
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Beitragvon kleinespony » 30.10.2008, 09:17

Diese Aussage des TA gefällt mir nicht.

Es gibt nix besseres, als zu wissen was los ist.

Ich würde vermutlich ein Röntgenbild machen lassen. Von einem anderen TA.

Bzgl der Medikamente -- wenns mir in beiden Vorderbeinen schmerzen würde, würde ich mir sicher wirksame Mittel wünschen... ASS zum Beispiel..

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Beitragvon schnurrnase » 30.10.2008, 09:25

Hi Juna,

ich (bzw. meine beiden Arthrose-Pferde) habe sehr gute Erfahrung mit Iwest gemacht.

Während der akuten Phase habe ich eine zeitlang das magnoflexal zugefüttert (wirkt auch entzündungshemmend) und als Langzeittherapie das magnoarthro. Das magnoflexal kann bis zu einem halben Jahr angewendet werden, das magnoarthro füttere ich jetzt schon seit fast zwei Jahren.

Bei meinem Spat-Pferd habe ich eben nur einmal eine „magnoflexal-Kur“ von einem knappen halben Jahr gemacht und habe seit dem nie wieder Einschränkungen bemerkt. Mein anderes Pferd hat eine Arthrose in der Schulter und bekommt jetzt nur noch das magnoarthro, ebenfalls ohne sichtbare Probleme.

Die Iwest-Produkute sind keine Medikament, sondern „nur“ Nahrungsergänzer. Was da jetzt genau drin ist, wegen Zucker und so, kann ich aus dem Bauch nicht sagen (Dosen stehen im Stall), aber wenn man dort anruft, wird man super und ausgiebigst beraten. Ein Versuch ist es Wert.

LG siggi

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juna
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Beitragvon juna » 30.10.2008, 09:38

Ja, von Iwest wurde mir bereits mehrfach vorgeschwärmt, das werde ich dann mal in Angriff nehmen :wink:
Ich hab hier ja auch noch zwei weitere Kandidaten, die öfter mal mit Zusatzfuttermitteln für die Gelenke kuren müssen. Die kuren abwechseln mit Equitop Gonex, Alvitan Cartilago und irgendeinem synthetischen Zeugs. So richtig überzeugt hat mich bisher aber kein Mittel.

@kleinespony: Der TA meint das nicht schlecht, ich hab mich da wohl falsch ausgedrückt.
Ich hab inzwischen wieder mit ihm telefoniert, er würde natürlich röntgen, um die Entwicklung der Schale beurteilen zu können, er hält es aber z.Zt. nicht für sinnvoll. Er tut es aber natürlich, wenn ich darauf bestehe. Da er die besten Gerätschaften hat und einfach am schonensten mit den Tieren umgeht, ziehe ich diesbezüglich auch keinen anderen TA dazu. Ich hab hier in der Gegend schon alle durch...
All seine sonstigen Untersuchungen haben schlicht auf eine Verschlimmerung der Schale hingedeutet, dass Suleika wegen etwas anderem lahmt, hält er für extrem unwahrscheinlich.
Hochwirksame Schmerzmittel hat er mir da gelassen! Nur mag ich die nicht dauerhaft geben, ist ja weder für die Nieren, noch für die Leber gut, hab mein Finchen durch dauerhafte Schmerzmittelmedikation mal fast um die Ecke gebracht. Das passiert mir gewiss nicht wieder *schäm*

Eine THP wurde mir noch empfohlen, bisher konnte ich die aber nicht erreichen.
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Beitragvon administratorin » 30.10.2008, 10:43

Hast du wieder das gleiche Schmerzmittel bekommen? Gilt ja auch als Hufrehe-Auslöser :? gerade bei Ponies.

Ich denke aber auch, dass viel mit ihrem Übergewicht zu tun hat und den geänderten Lebensumständen. Sie "arbeitet" ja jetzt viel mehr als vorher. Sicherlich für ein gesundes Pony, würde ich das nicht "Arbeit" nennen, aber sie ist halt hochgradig übergewichtig und da macht es wohl doch was aus. Wäre ja damit zu vergleichen, wenn ein anderes Pferd eine 150-200 kg schwere "Decke" übergelebt bekommt und sich damit bewegen soll. Das würde auch Spuren hinterlassen.

Von daher würde ich auch den Fokus weiter auf die sanfte Arbeit legen und zusehen, dass sie langsam weiter abnimmt.

Bei meiner Pony-Oma habe ich ganz gute Erfahrung mit Ingwer/Teufelskralle gemacht. Das wird allerdings nicht so gut von den Pferden gefressen, zumindest nicht in der erforderlichen Menge, zumal Suli ja auch nicht noch mit anderem Zusatzfutter vollgestopft werden soll. Bei meiner Pony-Oma ist das einfach, weil sie ja eh täglich ca. 2-3 kg Heucobs (auf mehreren Mahlzeiten verteilt) bekommt.

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Beitragvon juna » 30.10.2008, 11:41

Ich hab Suli um 10.00 Uhr nach Hause geholt, da lief sie, dank Schmerzmitteln, wieder taktklar *puh* ganz munter und fröhlich war sie auch.
Ich hatte ja schon Angst, dass sich ihr Zustand über Nacht noch weiter verschlechtert hätte.
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Beitragvon juna » 30.10.2008, 12:35

Die Tierheilpraktikerin kommt Dienstag um 10 Uhr :D

http://www.tierheilpraxis-tanja-geyer.d ... xis001.htm
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Beitragvon Carlo » 30.10.2008, 17:02

Bei Arthrose soll ein wahres Wundermittel NutriLabs Glucosaminil(R)equin (für Pferde) sein.

Bei Pferden von Freunden hat sich dadurch nachweislich (Röntgenbild) neue Gelenkmasse gebildet. Die Arthrosen sind eindeutig zurückgegangen.


Ich habe einen Spondylosekater mit dadurch verursachter Arthrose. Er bekommt auch Glucosaminol für Katzen und er ist dadurch fast schmerzfrei. Glucosaminol regt den Gelenkstoffwechsel an und es bildet sich, wenn man Glück hat, neues Knorpel- und Knochengewebe. Es wirkt auch entzündungshemmend. Google mal!

LG

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Beitragvon Carlo » 30.10.2008, 17:03

äh, hab mich wieder mal vertippt, das Mittel heißt: Glucosaminol nicht ... nil.

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Beitragvon juna » 30.10.2008, 17:07

Ja, das hatte ich auch schon mal für Flora und Finn! :wink:
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Beitragvon Carlo » 30.10.2008, 17:16

Grünlippmuschelextrakt (ein reines Naturprodukt) wirkt auch sehr gut bei Arthrosen aber ob Pferde das fressen (dürfen), weiß ich nicht.

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Beitragvon Drachenpony » 04.11.2008, 13:08

Und, was kam beim heutigen Termin raus?
Gruss
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Beitragvon juna » 04.11.2008, 14:55

Also,... Suli wird jetzt erstmal homöopathisch entgiftet und dann kurt sie mit Kräutern :wink:
Gen Wochenende kommt die THP noch mal rum und bringt mir die Kräuter vorbei.
Dann kann ich auch mehr dazu sagen...
Keep "KUH"l!

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