Huflederhautentzündung

Über Krankheiten und Handicaps bei Equiden

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caspa
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Huflederhautentzündung

Beitragvon caspa » 23.07.2007, 13:23

Ich habe da ein Problem mit einer Einstellerin :(
Ihr Pferd wurde SA beschlagen ist dabei auf das heiße Eisen getreten und die Kappe (vom Eisen) hat sich in den HUf gebrannt. Nun sollte das Pferd 2 Tage nicht laufen und wurde mit einem anderen Pferd von der PB auf die Weide gestellt. Am SO stellte ich zwei Pferde hinzu, ich wußte von der "Verletzung" nichts! Erst als die Pferde auf die Weide gestellt waren, wurden ich bitterböse angemacht das ich gefälligst mit ihr absprechen müßte wenn ich Pferde auf MEINE Weide stellen möchte.
Eine Stunde vorher fragte sie noch wann den endlich weitere Pferde auf die Weide kommen damit sie mit ihrem Pferd was machen kann. Wollte sie ursprünglich Montag früh rüberbringen dies war auch mit ihr abgesprochen habe es aber auf Sonntag Abend vorverlegt.
Nun lahmt heute ihr Pferd bitter böse und hat laut TA eine Hufleder****, schuld bin ich da ihr Pferd gelaufen ist :roll: eben weil andere Pferde auf die WEide kamen. Natürlich soll ich für die Kosten der Behandlung aufkommen.
Nun wurde mir berichtet das Pferdi schon SO lahmte bevor die anderen Pferde auf die Weide kamen.

Die Behandlung sieht auch recht gut aus, Pferd bleibt mit Schmerzmitteln auf der WEide, da das Gras kühlt. Finde es contraproduktiv da so das Bein belastet wird und das Bein ja geschont werden sollte.

Nun möchte ich mal Eure Meinung dazu hören? Bis jetzt würde ich sagen das mich keine Schuld trifft, da erstens weitere Pferde auf die WEide sollten und zweitens wurde mir die "Verletzung" verschwiegen.

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juna
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Beitragvon juna » 23.07.2007, 14:05

Ich bin da Deiner Ansicht! Mach Dir keine Vorwürfe, Hellsehen kannst Du nicht und auch das krankeste Pferd würde unter Schmerzmitteln in aufregenden Situationen so abgehen, dass man da direkt in der Situation nicht erkennen kann, dass das Pferd lahmt, bzw. sonstwie krank ist.

Ausserdem halte ich auch die Form der Behandlung für sinnfrei,... :(

Echt ne linke Masche sich so die TA-Kosten erschleichen zu wollen! :roll:
Keep "KUH"l!
juna

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Beitragvon Drachenpony » 24.07.2007, 06:08

Ich sehe das auch so wie Juna. Bei uns ist das selbstverständlich, das der Stallbesitzer informiert wird, wenn irgendwas mit einem Pferd mal anders läuft.
Gruss
Martina

caspa
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Beitragvon caspa » 24.07.2007, 11:19

So, das beste ist sie hat den Unfall mit dem Schmied verbockt. Wollte selber aufhalten und konnte ihn beim aufbrennen der Eisen nicht halten. Daraufhin ist er in der heiße Eisen getreten. Laut Ex des Schmiedes (einer guten Freundin von mir die mit dabei war) wäre das jemandem mit Erfahrung nicht passiert und wenn doch versichert gewesen ;)
Dreist!!!!

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Beitragvon Ginge(r) » 26.07.2007, 09:31

Also was das aufhalten betrifft kann ich schon verstehen, wenn man sich anbietet das selber zu machen ;-) viele Pferde sind ja auch wirklich ruhiger, wenn das die Bezugsperson übernimmt - das würde ich also eher als Unfall werten, der nunmal passieren kann. Natürlich ohne die Frau und das Pferd zu kennen und ohne zu wissen, inwieweit sie da fahrlässig gehandelt hat oder nicht.
Wenn sie dir von der Verletzung nichts erzählt hat, obwohl ihr ja zwischenzeitlich miteinander gesprochen hattet, ist alles andere dann m.M.n. allerdings ihre eigene Schuld - dass du sofort erkennen musst, dass da was passiert ist, kann sie eigentlich nicht erwarten - v.a. wenn sie kurz vorher noch so getan hat als wäre alles in bester Ordnung.
LG Ginger


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